1888 wurde in unverputzter Ziegelbauweise das (deswegen) sog. „rote Schulhaus“ erstellt. Es enthielt zwei Lehrsäle und zwei Lehrerdienstwohnungen. Zu den Dienstwohnungen gehörten ein Waschhaus mit Holzlege und ein Garten.Das „rote Schulhaus“ wurde bei der Einweihung 1888 zur „Mädchenschule“ bestimmt.

Die Baupflicht lag aufgrund der Säkularisationsverpflichtungen beim Königreich Bayern. Dieses hatte sich lange gegen einen Neubau gewehrt. Erst nach einer Beschwerde beim Verwaltungsgerichtshof erkannte der Staat seine Baupflicht an.

Bis vor einigen Jahren fand in diesem Schulhaus noch der Kunst- und Werkunterricht statt. Mittlerweile wird das Haus als Museum genutzt. Infos zum Museum Rotes Schulhaus

„Rotes Schulhaus“ um 1895